Wissens-Snacks

Warum knurrt unser Magen?

Unser Magen ist ein Hohlorgan, das sich stetig zusammenzieht und wieder ausdehnt. So wird die Nahrung, die über die Speiseröhre in unseren Magen gelangt, vermengt und die Verdauung wird unterstützt. Sobald der Magen jedoch nicht mit Nahrung, sondern hauptsächlich mit Luft, Magensäure und Wasser gefüllt ist, vermengt sich die Luft mit der Flüssigkeit in unserem Magen. Das bekannte Magenknurren ist zu hören.

 

Pistazien

Schon gewusst? Nicht alles, was wir als „Nuss“ bezeichnen, ist aus botanischer Sicht auch eine Nuss. Haselnüsse, Walnüsse oder Macadamianüsse zählen zu den „echten“ Nüssen und werden deshalb zurecht als Nuss bezeichnet. Pistazien hingegen zählen zu den Steinfrüchten, ebenso wie Pfirsiche, Pflaumen oder Oliven. Genau genommen essen wir nicht den Samen der Pistazie, sondern deren verholzten Kern.

Wie lange würde eine Fahrt zum Mond dauern?
Wie funktioniert eine Schleuse?

In unserem Beispiel muss das Schiff zu Tal geschleust werden. Hierfür läuft das Schiff vom Oberwasser durch das offene Obertor in die Schleusenkammer ein.

Das Obertor schließt sich und ein kleiner Abfluss im Untertor öffnet sich, wodurch das Wasser in der Kammer kontrolliert in das Unterwasser abfließen kann. Der Wasserstand fällt ab und mit ihm sinkt auch das Schiff nach unten (nein, es geht natürlich nicht unter 😉).

Sobald der Wasserstand in der Schleusenkammer das Niveau des Unterwassers erreicht hat, öffnet sich das Untertor und das Schiff kann aus der Kammer in das Unterwasser fahren und den Kanal weiter befahren. Das Ganze funktioniert natürlich auch in die andere Richtung (zu Berg schleusen).

Wie lange dauert es, bis das Licht der Sonne die Erde erreicht hat?
Milchmädchenrechnung

Bedeutung: Rechnung oder Erwartung, die auf Trugschlüssen, Illusionen o. Ä. aufgebaut ist

Diese Redewendung geht auf den französischen Schriftsteller Jean de la Fontaine zurück. Er schrieb im 17. Jahrhundert eine Fabel von einer jungen Bauernmagd, die auf einem Markt Milch verkaufen wollte. Auf dem Weg dorthin träumte sie davon, was sie sich von dem Erlös alles leisten könnte. Zum Beispiel Hühner, deren Eier sie dann wiederum verkaufen könnte. Und während sie träumend vor sich hin hüpfte, geriet sie ins Stolpern und verschüttete dabei die ganze Milch und ihre Träume lösten sich in Luft auf. Genau das ist eine Milchmädchenrechnung.

Warum werden Haare grau?

Manche bekommen sie früher, machen später - graue Haare.

Eine Ursache für graue Haare ist der Mangel an Melanin im Haar. Haare bestehen aus mehreren Schichten verhornter Zellen. In den sogenannten Melanozyten, welche sich neben der Haarwurzel befinden, wird das Pigment Melanin produziert. Das Melanin wird in die Hornschichten eingelagert und verleiht unseren Haaren ihre Farbe. Je älter wir werden, desto weniger Melanin wird produziert, da die Melanozyten nach und nach ihre Funktion einstellen. Das fehlende Melanin wird im nachwachsenden Haar durch Luftbläschen ersetzt. Dadurch erscheinen unsere Haare weiß.

Weiß? Eigentlich bekommen wir keine grauen Haare sondern weiße. Wir nehmen die Haare jedoch als grau wahr, da sich die weißen Strähnchen mit Strähnchen der ursprünglichen Haarfarbe mischen. Im Durchschnitt bekommen wir unsere ersten grauen Haare zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr.

Info: Auch Stress kann dafür sorgen, dass wir graue Haare bekommen. Die Melaninproduktion kann zudem durch Erkrankungen oder Medikamente beeinträchtigt werden.

Wie entsteht Wind?

Winde sind Luftbewegungen, die unter anderem durch Temperaturunterschiede entstehen. In der Natur wird Luft vor allem durch Sonnenstrahlen erwärmt, die Energie an den Boden abgeben.

In unserer Grafik könnt ihr ein Küstengebiet erkennen. Durch die unterschiedlichen Wärmeeigenschaften von Land und Wasser erwärmt sich das Land tagsüber, wenn die Sonne scheint, schneller als das Meer. Das Land gibt Energie an die Luft ab. Diese wird also erwärmt und steigt auf.* Über dem Meer ist die Luft im Vergleich dazu kühl und sinkt ab. Durch diese Luftströmungen sammelt sich über dem Meer in geringer Höhe und über dem Land in höheren Luftschichten ein „Überschuss“ von Luft an (relativer Hochdruck). Dort, wo die Luft abgeführt wird, also in geringer Höhe über dem Land und hoch über dem Meer, „fehlt“ Luft (relativer Tiefdruck). Luftbewegungen gleichen diese Druckunterschiede aus. In Bodennähe weht der Wind vom Meer zum Land und in der Höhe in die Gegenrichtung.

Nachts dreht sich die Situation um. Das Wasser speichert die Wärme des Tages länger als das Land und ist daher wärmer. Es gibt somit eine absteigende Luftbewegung über dem Land und eine aufsteigende über dem Wasser. In Bodennähe weht daher ein ablandiger Wind.

Dieses sogenannte Land-See-Windsystem ist nur ein Beispiel zur Windentstehung. Die zugrunde liegende Erklärung ist aber für die meisten Arten von Wind dieselbe: Durch Temperaturunterschiede kommt es zu Druckunterschieden und der Wind ist die Luftbewegung, die diese Unterschiede ausgleicht.

*Beim Erwärmen von Luft nimmt ihre Dichte ab, beim Abkühlen zu. Wenn sich die Dichte von Luft verringert, steigt diese auf. Bei einer Zunahme der Dichte sinkt Luft hingegen ab.

Wie hält sich ein Heißluftballon in der Luft?

Der Heißluftballon wurde 1783 von den Brüdern Joseph Michel und Jacques Etienne Montgolfier erfunden. Das Prinzip eines Heißluftballons ist gänzlich einfach: Man nehme eine Hülle aus Stoff und erhitze die darin befindliche Luft. Unten am Ballon hängt ein Korb für Passagiere. Am oberen Ende der Hülle befindet sich eine selbstabdichtende Lüftungsöffnung, welche der Pilot über eine Schnur betätigen kann.

Durch das Einschalten des Brenners erhitzt sich die kalte Luft innerhalb des Ballons, sie dehnt sich aus und bläht die Stoffhülle auf. Die erhitze Luft hat eine geringere Dichte als die kalte Luft und steigt auf. Der Ballon wird nun sozusagen von der kalten außenbefindlichen Luft getragen. Über die Lüftungsöffnung kann der Pilot die Menge an Heißluft im Ballon steuern und somit das Auf- bzw. Absteigen des Ballons beeinflussen. Die Bewegung des Ballons ist zudem von den jeweils wehenden Winden abhängig.

Da ein Heißluftballon im Gegensatz zu einem Flugzeug leichter als die Umgebungsluft ist, wird in diesem Fall vom Ballonfahren und nicht vom Ballonfliegen gesprochen.

Wann landet das Brot auf der Marmeladenseite?